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An vorderster Partyfront stellen wir uns todesmutig der berühmt-berüchtigten Tiroler Hüttengaudi. Besteht Apres-Ski nur aus Schunkeln, Trinken, Grölen und Grapschen? Wir heften uns an die Fersen des Klischees.

Apres-Ski-Report - Diagnose

Ort der Untersuchung: White Lounge, Ahornplateau, Mayrhofen, Tirol

Untersuchte Faktoren:

Location: Coole Kurven stechen ins Auge.
Die White Lounge beweist, dass man aus Schnee nicht nur Schneemänner bauen kann. Das Abhören mit dem Stethoskop beweist: In dem schicken Igludorf auf 2000m Seehöhe schlägt ein starkes, gesundes Herz.

Musik: Fette Beats für Schunkelverweigerer.
Elektronische Klangkonstrukte laden die Gäste dazu ein, ihre Beinmuskulatur mit rhythmischen Impulsen zu festigen. Das Gehör des DJs erweist sich als gesund und in musikalischer Hinsicht besonders ausgeprägt. Ähnlich verhält es sich mit seiner Plattensammlung. Der tragbare Beat-Analyzer verrät: Das musikalische Programm ist absolut tanzbar und schmeichelt dem auditorischen Cortex.

Getränke: Geschüttelt und gerührt.
Eine chemische Analyse der angebotenen Drinks, durchgeführt vor Ort, beweist ein optimales Mischverhältnis. Anstelle von Bierfässern werden raffinierte Cocktails gereicht, welche Hypothalamus und Hypophyse der Gäste anregen.

Endbefund: Apres-Ski in Tirol hat viele Gesichter.
Wer auf Bierzelte und die damit verbundenen Kulturtechniken immer schon allergisch reagiert hat, findet genug Etablissements, die moderne Alternativen anbieten. Modernes Apres-Ski hat für jeden Patienten die passende Therapie im Angebot.