Skilehrer Report - Diagnose
Ort der Untersuchung: Skigebiet Hochgurgl-Obergurgl, Ötztal, Tirol
Untersuchte Faktoren:
Körperliche Verfassung: Fit wie ein Skischuh.
Mit unseren HiTech Ferndiagnose-Tools scannen wir Anton, den attraktivsten Skilehrer im Gebiet. Die Bio-Analyse gibt Auskunft über die allgemeine Fitness des Testsubjekts, dessen Körperfett-Anteil und den Bräunungsgrad seiner Epidermis. Unser Anton erreicht Spitzenwerte in allen Kategorien.
Vermittlung des Lehrstoffs: Sehr gut, setzen!
Unser Lehrer könnte sogar einem Schweizer das Skifahren beibringen. Er vermag seine Gruppe zu motivieren und agiert stets charmant und kompetent. Das menschliche GPS-System vermag Name, Höhe und Steigungswinkel jedes Tiroler Berges aus seinem prozeduralen Gedächtnis abzurufen.
Flirt-Bereitschaft: Amor im Höhenrausch?
Bei diesem Einsatz können wir uns nicht auf medizinische Instrumente verlassen; stattdessen kommen unsere weiblichen Reize und tiefenpsychologischen Skills zum Einsatz. Anton ignoriert beides gekonnt - sein Fokus bleibt auf den zu vermittelnden Kurs-Inhalten. Die Kurven, welche seine Schüler in den Schnee zeichnen, scheinen ihn mehr zu interessieren als jene unserer Anatomie. Am Ende unserer Untersuchungsreihe stellen wir fest, dass Antons sexuelle Orientierung so gar nicht dem Klischee entspricht.
Endbefund: Skilehrer sind für Überraschungen gut.
Das Klischee des machoesken Aufreißer-Skilehrers ist längst überholt. Moderne Exemplare dieser Spezies geben sich weltoffen und einfühlsam. Sie schicken ihre Schülerinnen auf die Bretter, die ihre Welt bedeuten, und nicht primär auf ihre heimischen Matratzen. Eines stimmt allerdings: Skilehrer sehen ausnahmslos fantastisch aus. Zumindest jene in Tirol.